Die Zeitlosen

Auf unseren Schultern wiegt so schwer,

die Schuld und die Last der Sühne.

Unsere Heimat, die gibt es nicht mehr,

nur die Sehnsucht danach ist uns geblieben.

 

Im Strom der Zeiten, die vergingen,

da sind wir zu Zeitlosen geworden.

Denn der Strom hat kein Ufer mehr,

kein Halt ist uns mehr geblieben.

 

Waren ewig nur der Mächtigen Spielball,

ließen uns oft gerne verführen.

Träumten oft noch von dem Paradies,

da wurden wir bereits weiter getrieben.

 

Längst vorbei ist unsere Zeit.

Wir bekommen keine neue Chance.

Müssen in der Ferne eine Heimat finden,

als ewig Fremde im eigenen Land.

26.7.15 11:25

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